Jim Rakete

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Die Sonderausstellung präsentiert ab dem 24. September Porträts des Starfotografen Jim Rakete, der berühmte Persönlichkeiten aus Film und Musik in beeindruckenden Schwarz-Weiß-Aufnahmen inszeniert.

Jim Rakete hetzt nicht, er wartet: auf den richtigen Moment, in dem er eine 1/8 Sekunde lang unverstellte Wahrheit auf die Platte seiner Kamera bannt, auf den Eindruck des befreiten Ausdrucks, in dem er das Wesen einer Person aufnimmt, um es unbearbeitet und ohne digitale Schnörkel verstellt zu fixieren. Rakete ist kein Starfotograf, der von Event zu Event eilend die Kamera zückt, um Bewegung in Stillstand zu verwandeln, er ist vielmehr ein Chronist auf der Suche nach dem Subjektiven. Die Liebe zur Person, die sich ohne Zurückhaltung dem Objektiv seiner Kamera offenbart, ist in Jim Raketes Bildern unverkennbar. Eine achtel Sekunde reicht ihm aus, um eine prominente Persönlichkeit des öffentlichen Lebens als Person abzulichten, die den Betrachter geradezu privat anblickt.

Entstanden sind im letzten Jahr eine Reihe beeindruckender Momentporträts, die Jim Rakete in Schwarz-Weiß mit dem überdimensionalen Objektiv seiner Linhof-Plattenkamera eingefangen hat. Diese sind nicht nur eine Ode an die abgelichteten Charaktere, sondern auch an die analoge Fotografie selbst, welche mehr und mehr durch digitale Effekte und Nachbearbeitung an den Rand gedrängt wird. Die Echtheit des Moments macht den besonderen Reiz dieser Bilder von Stars des aktuellen deutschen Filmgeschehens wie Jürgen Vogel, Heike Makatsch, Ulrich Mühe oder Martina Gedeck aus, welche vor allem in ihrer Bewegung auf der Leinwand bekannt sind. Die Bannung dieser Bewegung schafft Rakete auf so eindrucksvolle Weise, dass die Porträts weniger ein Wiedersehen mit alten Bekannten darstellen, als vielmehr die Entdeckung einer neuen unbekannten Persönlichkeit.

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